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Männer-Yoga    
Wann ist ein Mann ein Mann ...

... wenn er sich dehnen, verrenken und tief entspannen kann oder wenn er sich ordentlich Muskeln zugelegt hat und sich in jeder Situation standhaft und zentriert gibt. Im Yoga lernt "Mann" beides.

Männer und Yoga ist in Indien traditionell, im Westen immer noch ein Phänomen. Doch allmählich entwickelt sich auch das Thema Yoga zum Gesprächsstoff unter Männern mit Neugierde und gleichzeitigem Respekt.
Der Yoga hat längst seine esoterischen Kreise verlassen und ist zum Lifestyle geworden.
Promis, Fußballstars wie Oliver Bierhoff, Künstler wie Sting und Schauspieler wie Ralf Bauer üben regelmäßig.

Es braucht den Stop im geistigen Dauerlauf, denn ein Mann kann nicht den ganzen Tag auf Hochtouren funktionieren. Dabei wird der männliche Körper unbeachtet seiner Signale, mit falscher Kraft hinterhergehievt.
Symptome werden herunter gespielt, denn es passt nicht zum Selbstbild eines Mannes. Statistiken zeigen, dass Männer, wenn sie sich dann doch mal zu einer Präventivuntersuchung begeben haben, dass zu 85% tatsächliche Erkrankungen vorliegen. Nur im Vergleich! – Bei Frauen sind es gerade 19%.
Die meisten Männer erkennen zwischen 30 und 40 Jahren, dass auch sie nicht "wartungsfrei" sind und nach einer "Neustart"-Taste suchen.

Die Wirkung im Yoga für Männer ist von der unbewussten Männlichkeit in eine bewusste Männlichkeit hineinzuwachsen.
Themen wie, Körperbewusstsein stärken, Gefühle spüren, die eigene Verletzlichkeit annehmen und eigene Schwächen zu akzeptieren verlangt mehr Männlichkeit, als beständig up to date zu sein.

Die Akzeptanz in Stille sein zu dürfen, nichts weiter zu tun als den eigenen Körper zu spüren und den Atem wahr zu nehmen, warum sollte das nicht männlich sein?
Es verlangt sogar heldenhaften Mut die Kontrolle abzugeben und die Introspektion geschehen zu lassen.
Männer-Yogakurse sind anders aufgebaut, weil Männer anders abgeholt werden wollen. Dynamische Sequenz in Kraft und Ausdauer, bei denen es um die richtige Technik und die fokussierte Ausrichtung geht, verbunden mit voller Konzentration auf den Atem. Im Unterschied zum Fitnesstraining verbindet der Yoga die körperliche Ebene über den Atem mit der mentalen Ebene und nutzt die Achtsamkeit beides auszubalancieren. Das können 60 Minuten schweißtreibender Unterricht werden, danach freut sich auch ein Mann auf die anschließende geführte Entspannung.

Reaktionen der Teilnehmer sind meist, ‚ich kann besser schlafen’ ; ‚ich rege mich nicht mehr so schnell auf’. Mitarbeiter erzielen bessere Ergebnisse und Firmenchefs finden einen toleranteren Umgang mit ihren Mitarbeitern.

Es ist nicht nur zum Trend geworden, es ist auch an der Zeit, dass Männer von sich behaupten dürfen, sich selbst und ihren "eigenen Motor" besser zu kennen, als ihr Auto.